Hässliche Retro-Optik und charmante 8-Bit Soundtracks gibt es haufenweise im Indie Katalog auf dem PC. Wenige Spielideen verhaken sich aber langfristig so im Gehirn bei mir wie Loop Hero. Mein Held dreht seine Schleifen auf Autopilot in einem wirklich suchterzeugenden Mix aus Deck Building, Aufbau- und Rollenspiel. Natürlich hat mich das fehlende Speichersystem (mittlerweile gepatched!) in den Loops genervt und viele der implementierten Systeme im Spiel werden nicht erklärt. Aber wozu gibt es Energiesparfunktion und das Internet? Loop Hero ist einer dieser wenigen Indie-Titel bei denen man gar nicht weiß warum man ständig zurück kommt. Ich hoffe das Programm bekommt niemals einen Port für die Nintendo Switch. Aus reinem Selbstschutz. 👍
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Anbei meine Erfahrungen mit der Series X seit November 2020. Die (Vor-)Bestellung konnte mit etwas Glück zum regulären Preis von 499 EUR direkt über den Microsoft Store erfolgen und wurde pünktlich zum Start am 10. November ausgeliefert.
Stromverbrauch / Lautstärke / Wärme Meine Messungen liegen en par mit den meisten Veröffentlichungen der Fachpresse. Bedeutet: bei Xbox One Titeln benötigt die Series X weniger Strom als die alte Konsole mit teilweise besserer Performance. In Gears 5 genehmigt sich die Konsole etwa 180 Watt während ich bei AC:Valhalla (Performance Modus) ca. 160 Watt gemessen habe. Der Instant-On Modus hat sich durch ein OS Update noch einmal etwas verbessert und liegt aktuell bei etwa 10 Watt. Nur in diesem Modus werden Updates automatisch installiert*. Ein Schnellzugriff auf das laufende Spiel ist auch hier, wie bei der One, direkt nach dem Start möglich. Allerdings übernimmt die Quick Resume Funktion diesen Vorteil und baut ihn durch das Einfrieren mehrerer Spiele noch einmal aus. Deshalb verzichte ich auch auf den verbliebenen Auto-Update Vorteil von Instant-On und spare mir die 10 Watt im normalen Standby Modus auch wegen der schnellen Bootzeit. Erfreulich ist die praktisch nicht vorhandene Lautstärke der Konsole. Selbst bei Titeln wie Assassins’s Creed Valhalla in 4K muss man das Ohr direkt an die Konsole halten um den Betrieb zu hören. Dies war bei den Vorgänger-Konsolen deutlich anders. Eine gute Luftzufuhr wird nachdrücklich empfohlen. In einem halb offenen TV-Schrank habe ich keine Probleme durch starke Hitzeentwicklung festgestellt.
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Anmerkung: Diese Liste ist Teil von Sothi’s Weihnachtsspezial 2020
Platz 1: Doom Eternal (PC) Pünktlich zum Beginn des Lockdowns hier in Deutschland erscheint DOOM Eternal. Für mich nicht nur Platz 1 in 2020, sondern vielleicht sogar das beste Action Spiel überhaupt. Verglichen mit dem Vorgänger ist hier alles noch einmal größer und verrückter. Absolutes Chaos in tödlicher Präzision. Bei Doom Eternal empfehle ich ausnahmsweise auch nur die PC-Version mit Maus und Keyboard. Das schnelle Gameplay leidet am Controller erheblich.
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Eternal degradiert den Vorgänger zum erweiterten Tutorial. 👍
Anmerkung: Diese Liste ist Teil von Sothi’s Weihnachtsspezial 2019
Platz 1: Apex Legends (PC) Letztes Jahr konnte mich Call of Duty: Black Ops für das Battle Royale Genre gewinnen. Am 4. Februar dieses Jahres hat der Entwickler der besten Singleplayer Shooter Kampagne der letzten Jahre überraschend Apex Legends veröffentlicht. Die Positionierung zwischen dem bunten Klamauk von Fortnite und dem oft etwas zu gnadenlosen Blackout hat meinen Freunden und mir so gut gefallen, dass wir damit begonnen haben, regelmäßige Apex Abende einzuplanen. Bis zu diesem Tag hat sich das nicht geändert, weshalb die Lebensdauer von Apex in meinem Fall bereits all anderen Genrevertreter ausgestochen hat. Für 0,- EUR ein ziemlich guter Deal. Mehr zu Apex gibt es in unserem Nanocast vom 8. April.
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Die kabellose Quest macht den bereits 2016 erschienen Space Pirate Trainer zu einem Vorzeigetitel auf der neuen Oculus Hardware. Im Vergleich zur PC Version wurde die Bildqualität etwas verringert, aber das schadet der Illusion zu keiner Zeit. Viel entscheidender ist hier die Beweglichkeit, mit der man den Wellen an Weltraum Drohnen begegnen kann. Ducken, ausweichen, ja sogar am Boden rollen ist nun möglich. Und genau diese Freiheit rechtfertigt den Platz dieses Systems daheim neben den PCs und Konsolen dieser Welt. 👍
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Es ist nicht ganz einfach zu sagen für welchen Spielertyp Void Bastards empfehlenswert ist. Die Shooter Mechanik ist nicht besonders ausgefeilt. Die Comic Optik ist überzeugend implementiert aber nicht jedermanns Sache. Gleiches gilt für die Rahmenhandlung à la Douglas Adams, die keinen Hehl daraus macht wie wenig ernst sie sich nimmt. Der strategische Modus ist dünn und trotz prozedural generierter Einsätze auf den herumtreibenden Raumschiffen, wiederholen sich die darin verbauten Elemente inklusive Gegner zu schnell. Somit brilliert Void Bastards in keiner Kategorie, hat mich aber als Gesamtpaket abgeholt. Der Spielfluss aus Mobilmachung, Teile suchen und Raumschiff erkunden bleibt auch durch die kulante Mechanik nach Ableben des Spielers aufrechterhalten. Ich empfehle deshalb die voreingestellte Schwierigkeit zu erhöhen, um sich selbst zu einem taktischeren Vorgehen zu zwingen. Im schlimmsten Fall darf man mit den Eigenheiten der nächsten Figur an fast der gleichen Stelle weitermachen. 👍
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Die unerwartete Fortsetzung des 2011er ‘Rage’ ist trotz Open World Komponente hauptsächlich für das Publikum der Bethesda Shooter Doom und Wolfenstein empfehlenswert. Rage 2 ist trotz der modernen Technik ein Spiel alter Machart. Handlung und Umgebung sind nur ein Vehikel, um den Spieler möglichst schnell wieder in eine wahnwitzige Kampfsituation zu befördern. Wer wenig Zeit zwischen Schusswechseln und dem nächsten Upgrade verschwenden will und gleichzeitig einen Hauch offener Welt mitnehmen möchte, ist mit Rage 2 sehr gut bedient. 👍
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Dieser Ableger der Titanfall Reihe verdient den ursprünglichen Hype auch noch vier Monate nach Erscheinen. Apex ist, abgesehen von vereinzelten Latenz Spitzen bei Matchbeginn, technisch sauber implementiert und etwas zugänglicher für Spieler der klassischen Deathmatch Shooter anno ‘99. Ich hätte mir noch etwas mehr aus dem Bewegungsmodell der Titanfall Piloten gewünscht aber auch in der aktuellen Form überzeugt mich die Spielmechanik mehr als die der Genre-Vertreter. Die Kritik an der Service Komponente des Titels kann relevant sein, wenn man den kosmetischen Inhalten Bedeutung beimisst. 👍
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Wäre da nicht der etwas schwerfälligere Mittelteil, hätte man den 8-bit / 16-bit Plattformer direkt in den Olymp der ganz großen Retro Pixler aufgenommen. Die ersten vier Stunden sind fordernd, witzig und vor allem abwechslungsreich. Leider hat man hier nicht rechtzeitig Feierabend angemeldet, sondern bastelt noch ein bisschen an Metroidvania-very-light. Gibt ja Leute, die mögen Backtracking, aber ich gehöre nicht dazu. Gegen Ende gibt’s dann aber doch noch ein paar Überraschungen, warum ich den Messenger auch insgesamt noch in die Top 20% der Switch Spiele platziere. 👍
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