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  • Weihnachtsspezial 2019 - 17.12.2019

    Anmerkung: Diese Liste ist Teil von Sothi's Weihnachtsspezial 2019

    Platz 1: Apex Legends (PC)

    Letztes Jahr konnte mich Call of Duty: Black Ops für das Battle Royale Genre gewinnen. Am 4. Februar dieses Jahres hat der Entwickler der besten Singleplayer Shooter Kampagne der letzten Jahre überraschend Apex Legends veröffentlicht. Die Positionierung zwischen dem bunten Klamauk von Fortnite und dem oft etwas zu gnadenlosen Blackout hat meinen Freunden und mir so gut gefallen, dass wir damit begonnen haben, regelmäßige Apex Abende einzuplanen. Bis zu diesem Tag hat sich das nicht geändert, weshalb die Lebensdauer von Apex in meinem Fall bereits all anderen Genrevertreter ausgestochen hat. Für 0,- EUR ein ziemlich guter Deal. Mehr zu Apex gibt es in unserem Nanocast vom 8. April.

    Platz 2: Slay the Spire (PC, Switch)

    Slay the Spire habe ich lange ignoriert. Deck Building Spiele wecken bei mir immer diesen Ganoven-Alarm nach dem Motto "Kunden die diese Karte gekauft haben, kauften auch diese Karte". Noch dazu ist das Programm optisch sehr spartanisch implementiert, so dass es etwa nicht einmal eine Animation der Figuren beim Angriff gibt. Via Xbox Gamepass habe ich dann doch einen Blick riskiert und es hat nicht lange gedauert bis sich die sogenannte "Game Loop" bei mir festgesetzt hat. Slay the Spire reduziert alles auf das notwendige Minimum und kommt glücklicherweise in einem vollständigen Paket ohne Zusatzkäufe und sonstige Ablenkungen daher. Es gehört damit zu den wenigen Offline-Spielen, die ich ohne großen Blick auf das Ende immer wieder spielen kann.

    Platz 3: The Outer Worlds (PC)

    Nach 2015 und Witcher 3 habe ich das RPG Genre für mich eigentlich für tot erklärt. Auch Obsidian habe ich nicht zugetraut, dass sie die hohe Messlatte erreichen oder gar übertreffen können. Es ist erneut dem Microsoft Gamepass zu verdanken, dass ich den Titel nicht nur kurz angespielt habe, sondern auch im Eiltempo abschließen konnte. Während Kampfsystem und die Optik nur in Ordnung sind, kommt Obsidian aber mit der wohl besten Handlung der Studio Geschichte ums Eck. Outer Worlds ist stellenweise lustig aber, trotz der Farbpalette, niemals zu abgedreht, um die erwachsene Thematik zu übertünchen. Die beste Eigenschaft von Outer Worlds: es verschwendet meine Zeit nicht mit sinnlosen Tasks und ist trotzdem ein echtes Obsidian Spiel mit komplexen Quests, Dialogen & Gefährten und dabei noch praktisch Bug-frei. Überhaupt, in welchem anderen Spiel musste man sich 2019 zuerst betrinken, damit man einen Sicherheitsroboter davon überzeugen konnte, dass man ganz bestimmt Zugang zu diesem geheimen Untergrundlabor haben sollte?

    Platz 4: Gears 5 (Kampagne, Xbox One)

    So langsam komme ich zu dem Schluss, dass sich der Gamepass bei mir in diesem Jahr wirklich gelohnt hat. Für kleines Geld bekam man damit auch noch meinen Solo-Action-Titel des Jahres. Während der Vorgänger nur gesundes Mittelmaß war, hat man sich für die Kampagne von Gears 5 nicht lumpen lassen: Seit Titanfall 2 und DOOM 2016 bin ich an keiner Solo-Kampagne eines reinen Shooters so am Bildschirm geklebt. Die neuen Stealth und Open World Segmente fügen sich wunderbar in das bekannte Deckungs-Shooter-Gameplay ein und sind, zusammen mit der interessanten Story im zweiten Akt, vielleicht auch der Grund warum sich das Endprodukt so rund anfühlt.

    Platz 5: STAR WARS Jedi: Fallen Order (PC)

    EA hat sich mit der Star Wars Lizenz ja ohnehin noch kein Bein ausgerissen, also war meine Erwartung an Respawn ein solides lineares Action-Spiel auszuliefern, bei dem nicht allzu viel riskiert wird. Nach der Intro Mission hat das auch alles nach genau dieser Formel ausgesehen, aber das Endprodukt hat mich dann doch etwas überrascht. Im Endeffekt kann man Fallen Order als einen Mix aus Dark Souls und Tomb Raider mit einer Prise Metroidvania beschreiben, der vollständig ohne Schusswaffen auskommt und dank der frei verstellbaren Schwierigkeit sehr zugänglich ist. Der Plot ist eine eigenständige Geschichte zwischen Episode 3 und 4, die ab und zu etwas träge ist, aber in einem sehr coolen Finale endet. Man darf wirklich überrascht und froh sein, dass EA ein solches Solo Spiel in die Produktion gegeben hat. Die Verkaufszahlen lassen jedenfalls auf eine Fortsetzung hoffen.

    Enttäuschung des Jahres 2019: Control (PC)

    An Control hätte mir eigentlich alles gefallen müssen. 3rd Person Action von Remedy mit Akte-X-Mystery Plot und gehypter Optik. Am Ende war ich froh, als ich die Main-Story vollendet hatte und wollte so gar nicht mehr auf die ganzen Nebenquests eingehen. Im ersten Drittel hat einmal kurz das Interesse an der Welt aufgeblitzt aber im Endeffekt war mir das dann alles zu wirr und nicht spannend genug präsentiert. Auch das Kampfsystem wird trotz der erlernten Fähigkeiten schnell öde, vor allem wenn man gerade von einem Titel wie Gears 5 wechselt.

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