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  • Weihnachtsspezial 2018 - 22.12.2018

    Anmerkung: Diese Liste ist Teil von Sothi's Weihnachtsspezial 2018

    Platz 1: Into the Breach (Switch)

    Das zweite Spiel der FTL Macher setzt dem Jahr 2018 die Krone auf. Keine cineastische Produktion, kein ray-tracing sondern 64 Felder pro Runde in minimalistischer Pixel Optik sorgen für komprimierte Rundentaktik-trifft-Pacific-Rim. Jede Runde ist ein knifflig generiertes Puzzle, das aber stets eine ordentliche Lösung bietet. Die Einsätze meines Mech Squads sind über eine Kampagne mit vier Inseln plus finale Schlacht verteilt. Alle Upgrades gehen nach der Eliminierung des Squads verloren und ich darf nur einen Piloten mitsamt seiner Erfahrung in die nächste Zeitlinie, das Plot Device für das Rogue Element, mitnehmen. All das ist so kurzweilig und fordernd umgesetzt, dass ich kein anderes Spiel dieses Jahr länger auf der Switch gespielt habe. Auch nach meiner ersten erfolgreichen Zeitlinie bin ich sofort mit einer neuen, freigeschalteten Mech Einheit in die nächste Parallel-Welt gestartet. Je nach gewähltem Squad ändert sich auch die Taktik mitunter vollständig, was mich auch jetzt noch immer wieder ans mobile Endgerät zurücktreibt.

    Platz 2: Call of Duty Black Ops 4 (PC)

    Wer hätte das gedacht, dass ich auf meine alten Tage noch einmal ernsthaft einen (Call of Duty!) Mehrspieler-Shooter spiele, und dort auch noch nahezu ausschließlich den Battle Royale-Modus genannt „Blackout“. PUBG und Fortnite haben mich absolut kalt gelassen, ja mich sogar zu einem echten Royale Verweigerer gemacht. Nur durch Zufall hat mich die Beta zu Blackout dann doch noch in dieses Genre eingeklinkt. Überzeugt hat mich zunächst die ausgereifte Technik und das präzise Gameplay. Hier zeigt sich, dass der Blackout-Modus nicht nur eine nette Zugabe sein sollte, sondern mit viel Aufwand entwickelt wurde. Seit einigen Wochen hat sich das abendliche Blackout Match zu einem echten Ritual bei mir entwickelt und da geteiltes Leid halbes Leid ist hab ich kurzerhand einen alten Counter Strike Spieler aus dem Ruhestand geholt.

    Der Titel hat übrigens auch noch irgendwas mit Zombies.

    Platz 3: Spider-Man (PS4)

    Ich bin mit meiner Meinung vielleicht in der Unterzahl aber Spider-Bindestrich-Man schlägt für mich dieses Jahr den Cowboy eindeutig. Die Spinne hat mich nämlich dazu gebracht, dass ich außerhalb der Story-Missionen für meine Verhältnisse viel zu viele nebensächliche Aktionen gespielt habe. Warum? Weil diese fast schon hypnotische Schwing-Mechanik ganz einfach Spaß macht. Viel mehr Spaß als stundenlang auf einem Pferd zu reiten. Aber nicht nur die Spinnerei sondern auch die Story selbst hat mich stets motiviert weiterzuspielen, und das obwohl ich eigentlich so gar kein Fan des Comic-Spiderman bin. Abzüge gibt es einzig für die Missionen, in denen man nicht Spiderman spielt. Die sind langweilig. Aber auch hier gibt es einen positiven Aspekt: Man darf bald wieder Spiderman sein. Und schwingen.

    Platz 4: God of War (PS4)

    “System Seller geht so” habe ich am 30. April getweeted und das gilt auch jetzt noch. Mit God of War wurde auch ich zu einem PS4 Pro Besitzer und wenn es auch in diesem Jahr nur zwei Gründe gab diese Hardware zu besitzen, dann ist dieser Titel einer davon. Anders als bei Red Dead Redemption 2 halten sich hier Produktion, Gameplay und Dramaturgie die Wage – und das auf höchstem Niveau. Auch God of War besitzt zwar einige Open World Elemente, die mich aber zu keiner Zeit von der spannenden Haupt-Story abgehalten haben. An einigen Ecken gibt es sogar exzellente Nebenquests von denen ich, man mag es kaum glauben, einige bestritten habe. Zwischen der opulenten Optik, den interessanten Figuren und dem kernigen Kampfsystem hatte ich wenig Gelegenheit den Controller aus der Hand zu geben und das ist bei mir stets ein Indiz für ein Top 5 Programm. Mehr zu God of War gibt’s übrigens in unserem Nanocast.

    Platz 5: Dead Cells (Switch)

    Rogue-like Spiele sind für mich sehr oft eine Hit-or-Miss Angelegenheit. Ständige Wiederholungen und Serientode gehen nur dann in Ordnung, wenn das Programm sich andere Vorteile herausarbeitet. Dead Cells hat sich bereits im early access auf PC durch liebevolle Pixelgrafik und stimmige Musik meine Aufmerksamkeit verdient. Letztlich aber bringen die Metroidvania Komponenten, die Progression via Skills & Waffen und allen voran das knackige Kampfsystem das Ding über die Top 5 Ziellinie. Was auf dem PC toll war wird auf der Switch übrigens aus meiner Sicht zu einem der besten Titel dieser Plattform. Tut euch selbst einen Gefallen und entscheidet euch, sofern ihr die Wahl habt, für die Nintendo Version. Der Switch Standby Modus und dieses Genre sind einfach füreinander gemacht. Enttäuschung 2018: Red Dead Redemption 2 Ich gebe es ja zu, ich war noch nie ein großer Fan der GTA Spiele und bin inzwischen bei dem Etikett Open World auch sehr vorsichtig geworden. Das ganze Drumherum in diesem Genre interessiert mich meistens nicht und am Ende spiele ich nur die Kampagne. Nach ca. 50% Story Progress in RDR2 muss ich mich wirklich zwingen die Konsole wieder einzuschalten. Bisher sind mir sehr wenige Missionen in Erinnerung geblieben und alles fühlt sich unglaublich zäh und langatmig an. Wie es für mich persönlich besser geht, seht ihr auf Platz 3.

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